KV Würzburg - Stadt

Grüner Wahlkampfauftakt mit Roth, Heilig und Friedl im Bürgerspital

Der Regen konnte der gut besuchten und stimmungsvollen Grünen Auftaktveranstaltung zum Bürgerentscheid am 2. Juli und zur Bundestagswahl im September nichts anhaben. Kurzfristig war man ins Bürgerspital ausgewichen um Claudia Roth zur Klimaproblematik zu hören. Vorstandsmitglied Marc Selariu umrahmte gekonnt musikalisch.

Friedl für „Grünen Platz am Theater“

„Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel spürt und die letzte, die etwas dagegen tun kann“, brachte es Stadtrat Patrick Friedl auf den Punkt. Er ist der festen Überzeugung,

dass jeder Einzelne einen positiven Beitrag leisten kann zum Beispiel indem er Fahrrad fährt, zu Fuß geht und den öffentlichen Nahverkehr nutzt. Seine Ausführungen galten dem Beitrag der Stadtpolitik zur Bekämpfung der globalen Klimaerwärmung. Die zunehmende Feinstaubbelastung und Überhitzung in der Innenstadt erfordere konsequente Entscheidungen. Friedl: „Würzburg braucht mehr Grün und offene abgeschattete Plätze. Auf Antrag der Grünen gibt es ein „tolles“ Förderprogramm für Fassadenbegrünung, Gärten und Bäume auf privatem und öffentlichem Grund und es werde bis zu hundert neue Bäume in der Innenstadt geben. Stadtrat Friedl: „Bauverwaltung, Gartenamt und der Fachbereich Klima und Umwelt sind mit großem Engagement mit im Boot, Würzburg zu begrünen und das ist sehr gut so.“ Begrünung ist auch das Ziel des von Friedl initiierten Aktionsbündnisses „Grüner Platz am Theater“ das am 2. Juli den Bürgerentscheid gewinnen will.

Roth: Politik mit Leidenschaft

Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth machte deutlich, wie sehr klimapolitische Fragen die Weltpolitik beeinflussen. Während derzeit durch Krieg und Terror weltweit schon über 67 Millionen Menschen auf der Flucht sind, werden Dürren, Missernten, Überschwemmungen und andere klimatisch bedingte Ereignisse in Zukunft dazu führen, dass 400 -500 Millionen Menschen ihre angestammten Länder verlassen müssten falls die Klimakrise nicht in Angriff genommen werde. Claudia Roth: „Wir Grünen kämpfen für die Vision einer besseren Welt.“ Dazu gehören laut Roth, „kluge Köpfe, große Herzen und Leidenschaft“. Auch bekräftigte sie die Notwendigkeit des gemeinsamen Bekenntnisses zu Europa und des friedlichen Zusammenlebens auf der Grundlage des Grundgesetzes.

„Wir brauchen keine populistische, sondern eine nachhaltige Politik“, so Roth.

Heilig: „Grüne bleiben unbequem“

Bundestagskandidat Martin Heilig hatte die Veranstaltung mit einem dringenden Appell eröffnet: „Damit die Klimakrise nicht zur Klimakatastrophe wird, müssen wir jetzt den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zurückfahren.“ Leider riskierten CDU/CSU und SPD beim Klimaschutz weiterhin die Zukunft unserer Kinder und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Merkel und Schulz seien Teil des Problems, denn sie hielten an der klimaschädlichen Kohle fest. Er versprach, dass die Grünen weiterhin unbequem bleiben werden „besonders auch für die Automobilindustrie“.

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Klimaschutz in die Verfassung

Martin Heilig - Oberbürgermeister für Würzburg

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