KV Würzburg - Stadt

Würzburg, 16. Februar 2018

Grüne präsentierten städtisches Förderprogramm

Auf Einladung der Würzburger Grünen präsentierte Klimaschutzmanager Phillip Mähler im Rahmen der Gesprächsreihe "Grün im Gespräch" das Förderprogramm „Urbanes Grün“ der Stadt Würzburg. Dabei setzt die Stadt auf die Kreativität Ihrer Bürgerinnen und Bürger. Auf Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion wurde das Förderprogramm im Frühjahr 2017 gestartet. Seit Beginn des Förderprogramms sind bereits 14 Anträge bei Philipp Mähler als zuständigem Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt- und Klimaschutz der Stadt eingegangen und wurden bewilligt.

Im mit 25 Gästen voll besetzten Gesprächsraum der Grünen in der Textorstraße erklärte Mähler ausführlich das Förderprogramm: Innerhalb eines, von der Stadt festgelegten, innerstädtischen Gebiets können Bürgerinnen und Bürger Fördergelder in Form eines Zuschusses von der Stadt erhalten. Das Vorgehen dabei ist denkbar einfach: Hat etwa ein Hauseigentümer die Idee, das Pflaster in seinem Hinterhof zu entfernen, um eine Fläche für einen Baum, ein Staudenbeet und ein Hochbeet für den Gemüseanbau entstehen zu lassen, kann er einen Termin mit Herrn Mähler machen. Er wird dann bei der Ausführung seiner Idee begleitet. Ein Formular wird ausgefüllt, das eine Beschreibung des Projekts, einen Lageplan und eventuell ein Firmenangebot enthält. Gefördert werden 50% der Kosten bis maximal 5.000 EUR pro Vorhaben im Rahmen der Begrünung von Fassaden und Dächern, bis 1.500 EUR bei Baumpflanzungen und bis 750 EUR pro Vorhaben im Rahmen sonstiger Gartenprojekte. Findet das Begrünungsprojekt nicht auf einem eigenen Grundstück statt, ist selbstverständlich die Zustimmung der Eigentümerin nötig.

Herr Mähler ging im Gespräch auch ausführlich auf die Notwendigkeit von mehr Grün in der Stadt ein: als Erholungsraum, als Hort der Biodiversität und als wichtiger Faktor für das Stadtklima. Mähler: „Grünflächen, Fassaden- und Dachbegrünungen wirken dem städtischen Wärmeinsel-Effekt entgegen. Begrünte Gebäude profitieren im Sommer vom Hitzeschutz durch die Verdunstung und im Winter vom Kälteschutz durch die Vegetationsschicht. Bedeutsam ist das urbane Grün auch als Feinstaubfilter und als Hochwasserschutz durch Regenrückhalt. “

Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung diskutierten lebhaft, welche Maßnahmen der einsetzende Klimawandel dem Stadtgrün, aber auch den Menschen in der Stadt abverlangen wird. „Wir brauchen mehr Grünflächen und Stadtbäume“, stellte Stadtrat Patrick Friedl als Konsens der Diskussion fest. In anschließenden persönlichen Gesprächen mit Herrn Mähler entstanden neue Ideen für förderungswürdige Begrünungsmaßnahmen.


Patrick Friedl

Klimaschutz in die Verfassung

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