KV Würzburg - Stadt

Pressmitteilung - Würzburg, 22. Februar 2018

Grüne in Stadt und Land haben Bezirkstagskandidaten gewählt

Die GRÜNEN in der Stadt und im Landkreis Würzburg nominierten einstimmig ihre Kandidaten und Kandidatinnen für die Bezirkstagswahl, die gleichzeitig mit der Landtagswahl am 14.10 stattfinden wird.

Für den Stimmkreis 610, also die Stadt Würzburg sowie Gerbrunn und Rottendorf, tritt der Gerbrunner Neuropsychologe Gerhard Müller als Direktkandidat an. Er gehört dem Bezirkstag bereits seit 2013 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender an. Für ihn stehen die Themen Gesundheitsversorgung und Pflege, eine faire Inklusion, die Wertschätzung geflüchteter Mitbürger, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land sowie der soziale Zusammenhalt im Vorderpunkt seiner politischen Tätigkeit.

Müller hat sich in der vergangenen Wahlperiode insbesondere für eine bezirkliche Inklusionskoordinatorin, den Inklusionspreis und die Schaffung zusätzlicher Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen eingesetzt. Er hat trotz einiger Widerstände immer wieder interfraktionelle Initiativen gestartet. Müller möchte mit einer vergrößerten GRÜNEN Fraktion in Zukunft die europäische Zusammenarbeit im deutsch-französischen Partnerschaftskomitee fördern und die Öffentlichkeitswirksamkeit des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen verbessern.

Im Landkreis Würzburg tritt Christina Feiler an. Feiler ist Behindertenbeauftragte der Gemeinde Veitshöchheim und GRÜNE Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat. "Meine Erfahrungen, die ich als Behindertenbeauftragte und beruflich als Physiotherapeutin und entwicklungspsychologische Beraterin gesammelt habe, kann ich im Bezirkstag gut einbringen" glaubt die 53jährige Veitshöchheimerin. Der Bezirk ist als überörtlicher Träger zuständig für Leistungen, die Menschen mit Behinderungen zustehen; ihm untersteht auch die Dr.-Karl-Kroiß-Schule für gehörgeschädigte Kinder. Für Feiler ist Inklusion ein wichtiges Thema: "Und da ist momentan ein Anfang gemacht, aber es gibt noch viel zu tun um echte Teilhabe zu ermöglichen."

Neben den beiden Direktkandidaten wird sich die Veitshöchheimer Kulturreferentin Karen Heußner um einen Platz auf der GRÜNEN Liste für den Bezirkstag bewerben. Die Thüngersheimerin ist als stellvertretende Landrätin viel unterwegs und kennt die Region und ihre Menschen sehr gut. Die Kunsthistorikerin und Germanistin sieht ihre Schwerpunkte im Themenspektrum der Bezirksaufgaben bei der Kulturförderung und bei der Bewahrung des heimatgeschichtlichen Erbes. Sie hat ein einstimmiges Votum von der Versammlung erhalten.

"Wir haben tolle Bewerberinnen und Bewerber und sind ein klasse Team" zeigten sich die beiden Landtagskandidaten Kerstin Celina und Patrick Friedl nach der Versammlung zufrieden, die sie gemeinsam leiteten. Friedl und Celina sind zuversichtlich, dass die GRÜNEN in der Region Würzburg mindestens drei Mandate für den Landtag und den Bezirkstag erringen werden, und begründen dies mit den Besonderheiten des Wahlsystems: "Es zählt die Summe aus Erst- und Zweitstimmen, keine Stimme geht 'verloren' und die Wählerinnen und Wähler können ihre bevorzugten Kandidaten und Kandidatinnen nach oben wählen". Am kommenden Samstag werden die GRÜNEN die Listenreihenfolge ihrer unterfränkischen Kandidatinnen und Kandidaten in Aschaffenburg festlegen.


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