KV Würzburg - Stadt

Der diesjährige Politische Aschermittwoch stand auch bei den Würzburger Grünen ganz unter dem Zeichen der anstehenden Europawahl. Die beiden grünen Kreisverbände Würzburg-Stadt und Würzburg-Land empfingen unter dem Motto "Europa! Menschlich!" im Stadtteilzentrum Grombühl rund 100 Gäste. Irina Hönig und Martin Heilig, die Vorsitzenden der Kreisverbände, führten mit jeweils sehr persönlichen Worten in den Abend ein. Heilig betonte seine Leidenschaft für Europa, die er bereits als Jugendlicher entwickelte. Hönig wies auf die Notwendigkeit der Partizipation von jungen Menschen und Frauen hin, die sich im politischen Raum oftmals mit ganz besonderen Schwierigkeiten konfrontiert sehen.

Margarete Bause, die vor ihrer Wahl zur Bundestagsabgeordneten für Bündnis 90/Die Grünen lange Jahre Mitglied des Bayerischen Landtags war, hielt die traditionelle Aschermittwoch-Rede. In dieser umkreiste  Bause Themen, die sie mit ihrer Vision eines nachhaltigen, demokratischen und offenen Europas verbindet: so lobte sie das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die an den Fridays for Future-Demonstrationen teilnehmen. Nicht nachvollziehen könne sie hingegen die fehlende Unterstützung durch die Bundesregierung, obwohl diese doch die Verantwortung für die umweltpolitischen Defizite trage. Auch in anderen relevanten Fragen habe die deutsche Bundesregierung europäischen Fortschritt blockiert: der Schutz von Whistleblowern muss gewährleistet werden, autoritären Entwicklungen in Ungarn unter Präsident Orban muss Einhalt geboten werden.
 
Deshalb kommt der diesjährigen Europawahl eine bedeutende Rolle zu, denn mit ihr wird darüber entschieden werden, ob sich Europa in den nächsten Jahren in Richtung Menschenrechte, Offenheit und Demokratie entwickelt oder hin zu mehr Autoritarismus, Nationalismus und Egoismus. Bause plädierte für einen Schulterschluss aller Demokraten, um das „Friedensprojekt Europa“ zu erhalten und zu stärken. Ein wichtiges Anliegen war ihr auch - mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März - die Gleichberechtigung der Geschlechter: „Ich brauche keine Rose zum Weltfrauentag, wenn danach 364 Tage im Jahr Weltmännertag ist!“ Umso wichtiger sei es, dass Listen paritätisch besetzt werden, "denn Demokratie geht nur geschlechtergerecht". Ein Blick auf die entsprechenden Listen zur Europawahl zeige, dass das bei  den Grünen erfolgreich umgesetzt werde. Da herrsche bei anderen Parteien erheblicher Nachholbedarf. Und so Bause abschließen: "Geschlechtergerechtigkeit ist ein Grund mehr, am 26. Mai Grün zu wählen."


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