KV Würzburg - Stadt

Würzburg, 2. Mai 2020

GRÜNE Fraktion hat sich mit CSU-Fraktion mehrheitlich auf hauptamtliche Bürgermeister*innen verständigt


Die Grünen wollen, dass Würzburg als erste Stadt in Bayern einen „Klimabürgermeister“ erhält. Nach ausführlichen Gesprächen haben sich die Stadtratsfraktionen und Kreisvorstände von Grünen und CSU darauf verständigt, dass 2. und 3. Bürgermeister*in der Stadt Würzburg künftig hauptamtlich sein und je ein Referat übernehmen sollen. Die Grünen schlagen Martin Heilig als „Klimabürgermeister“ vor, der das Klima- und Umweltreferat übernehmen soll. Dem Referat soll unter anderem auch die Koordinierungsstelle - Nachhaltige Mobilität/Sauber Mobil und die Projektmanagementstelle Verkehrsentwicklungsplan angegliedert werden.


„Nun haben sich Fraktion, Vorstand und Mitglieder der Würzburger Grünen mehrheitlich für die Hauptamtlichkeit der 2. und 3. Bürgermeister*innen ausgesprochen“, so Kreisvorsitzende Simone Artz.


Die CSU soll nach eigenem Wunsch das Schul- und Sportbürgermeisteramt erhalten.


„Damit werden die beiden zentralen Themen Klimaschutz und Bildung im Rathaus deutlich gestärkt und von den beiden stärksten Stadtratsfraktionen klar herausgehoben“, so Fraktionsvorsitzender Matthias Pilz. Mit Klimaversprechen, Integriertem Klimaschutzkonzept, Green City Plan und Schulentwicklungsplan hat der Stadtrat in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass er dies als zwei zentrale Aufgabenfelder für die Zukunft sieht, führt Pilz weiter aus. Die Umsetzung dieser Beschlüsse werde für die beiden neuen Bürgermeister*innen ebenso eine Aufgabe sein, wie ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen, eine zukunftsgerichtete Mobilitätsplanung und die Weiterentwicklung der Schullandschaft. Gerade die Einbindung der hauptamtlichen Bürgermeister*innen in Direktorium, Verwaltung und Stadtrat soll zu mehr Transparenz und Austausch beitragen und damit die städtische Demokratie stärken.


Weiterhin wird eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften im Stadtrat angestrebt.


Der Entscheidung gingen intensive Diskussionen sowohl parteiintern, als auch zwischen den Fraktionen voraus. In der knappen Zeit der Sondierung hat die Grüne Stadtratsfraktion den Kreisvorstand und die Parteibasis in Würzburg einbezogen. Dabei beteiligten sich viele Mitglieder in einem digitalen Mitgliederforum am Donnerstag sowie in einem parallel laufenden digitalen Meinungsbild.


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