KV Würzburg - Stadt

Der Bürgerentscheid 2017 zum Kardinal-Faulhaber-Platz darf als Wendepunkt in der Politik der Stadt Würzburg angesehen werden. Er hat gezeigt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt eine andere Verkehrspolitik wünschen. Sie wollen eine Stadt mit sauberer Luft, in der man sich gerne aufhält und in der man ohne Gefahr für sich und andere mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen kann. Und sie erwarten grüne Antworten auf die bedrohlichen Veränderungen, die der Klimawandel für Würzburg bedeutet.

Es wundert deshalb nicht, dass das GRÜNE Programm für Würzburg, unsere GRÜNE Politik und unsere Politiker seitdem enorm an Zustimmung gewinnen. Angesichts des großen Erfolg bei den letzten Wahlen in Würzburg (Gewinnung des Direktmandats durch Patrick Friedl bei der Landtagswahl, stärkste Kraft bei der Europawahl), arbeiten wir darauf hin, auch bei den kommenden Kommunalwahlen ein Wahlergebnis zu erzielen, das uns als stärkste Kraft in Würzburg bestätigt.

Noch ist der Bürgerentscheid nicht umgesetzt. Zwar sind die Parkplätze verschwunden und es gibt eine provisorische Begrünung. Es fehlt aber immer noch ein Gesamtkonzept, das unter Beteiligung der Bürger entstehen soll. So muss weiterhin auf die Pflanzung von Großbäumen und die Anlage von Wasserflächen gewartet werden.

Wie es zum Bürgerentscheid kam, welche Hindernisse und Widerstände zu überwinden waren und welche Kräfte zum Erfolg beitrugen lässt sich in der folgenden Sammlung von Veranstaltungen, Pressemitteilungen und Berichten an dieser Stelle nochmals nachlesen. Sicher werden wir im Wahlkampf darauf zurückkommen!


 

 

Auszug aus der MAINPOST-Analyse: "... Das Ratsbegehren, also die Variante mit der Tiefgarage, fand nur in zwei der 13 Stimmbezirken eine Mehrheit: 50,8 Prozent der Wähler aus Lengfeld und 50,5 Prozent aus Versbach wollten unteririsch parken, der große Rest votierte mehrheitlich für das Bürgerbegehren mit einem Park auf dem Faulhaberplatz.

Die größte Zustimmung fand diese Lösung in der Lindleinsmühle (66,5 Prozent), der Sanderau (64,6) und in Grombühl (63,6). Aber auch in der von der Platz-Neugestaltung am meisten betroffenen Altstadt erzielte das Bürgerbegehren „Grüner Platz am Theater“ mit 62 Prozent eine deutliche Mehrheit. In der Altstadt – mit 16 189 wahlberechtigten Bürgern der größte Stimmbezirk – stimmten auch die meisten Bürger ab, nämlich 7054 ..."

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"Zu unserer großen Freude gibt es an die Stadtverantwortlichen einen eindeutigen Auftrag durch die Stadtgesellschaft für einen attraktiven Park in der Stadtmitte mit vielen großen Bäumen zu sorgen. Der Auftrag heißt für mich zum ersten gut vorbereitet und zügig in die Planung und Ausführung eines kleinen Parks am Theater zu gehen mit hoher Aufenthalts- und Begegnungsqualität.  Zweitens ist es eine Aufforderung an den Gesamt-Stadtrat Klimaschutz und Klimaanpassung Vorrang bei städtischen Planungen zu geben und mit Nachdruck Grün in die Altstadt und die von Überhitzung betroffenen Stadtteile zu bringen. Zum Dritten wurde für mich der Wunsch sehr vieler Menschen auf eine Umkehr in der städtischen Verkehrspolitik deutlich: Schneller Ausbau des Radverkehrsnetzes, schrittweiser Rückbau oder Umwidmung der Oberflächenparkplätze zugunsten von Grün mit Bäumen und Bedarf- und Anwohnerparken sowie Ausbau eines bezahlbaren öffentlichen Nahverkehrs, und insbesondere endlich den Einstieg in den Bau der Straßenbahn Linie 6."

Das Bürgerbegehren „Grüner Platz am Theater“ hat klar gewonnen. Knapp 60 Prozent gegen gut 40 Prozent fürs Ratsbegehren. Was sagt OB Schuchardt dazu? Die Anhänger des Aktionsbündnisses „Grüner Platz am Theater“ freuen sich am Sonntagabend über ihren deutlichen Sieg.

Das Bürgerbegehren „Grüner Platz am Theater“, das keine Tiefgarage sondern große Bäume will, ist Sieger des Bürgerentscheids: In der Stichfrage entschieden sich 58,4 Prozent (23892) der Wähler für das Bürgerbegehren. 41,6 Prozent (16988) kreuzten das Ratsbegehren an. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,5 Prozent.


Spannung im Ratssaal

Das Quorum von zehn Prozent (10359) Ja-Stimmen, das ein Bürgerentscheid erreichen muss, um gültig zu sein, haben damit beide Entscheide erreicht.

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Stimmzettel für...
In der Woche nach Pfingsten wurden an alle Wahlberechtigten in Würzburg die Briefwahlunterlagen zum laufenden Bürgerentscheid verschickt. Damit ist es möglich, lange vor dem eigentlichen Abstimmungstermin, am Sonntag, 02. Juli 2017, ein Votum zur Gestaltung des Kardinal-Faulhaber-Platzes abzugeben.

Würzburg hat mit diesem Bürgerentscheid die historische Chance, einen echten Park auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz zu bekommen.

Dafür ist es höchste Zeit, denn die Klimaerhitzung wird im Würzburger Talkessel besonders stark spürbar werden, selbst wenn die Menschheit es schaffen würde, das „2-Grad-Ziel“ einzuhalten. Denn in Unterfranken werden es 4,9 Grad Temperatursteigerung sein, dazu eine weiter abnehmende jährliche Niederschlagsmenge. Das Temperaturniveau der „Würzburger Wärmeinsel“ liegt zusätzlich bei etwa 5 Grad über dem des Umlandes. Im Sommer wird es dann normal sein, dass im Bischofshut die Lufttemperatur an mehr als fünfzig Tagen auf über 30°Celsius ansteigt und auch nachts nicht unter 20°Celsius absinkt. (Mainpost: Prof. Dr. Heiko Paeth, Universität Würzburg)

Am Kardinal-Faulhaber-Platz haben wir jetzt die Chance auf einen großen Schritt mit erwartbar deutlicher Verbesserung, zumindest auf das unmittelbare Umfeld. Hier können wir einen Park anlegen, der in wenigen Jahrzehnten richtig große, Schatten und Kühlung spendende Bäume haben wird.
Große Bäume brauchen Wurzeln bis ins Grundwasser, daher kann es an dieser Stelle keine Tiefgarage geben! Diese wird auch gar nicht gebraucht: „Mit Ausnahme der Adventssamstage finden Kunden in Parkierungsanlagen immer einen Stellplatz.“ (Studie zum Würzburger Parkraumtarifkonzept 07/2013, Teil 2, S. 44)

Goetheplatz in ...
Mit einer Tiefgarage wird der Kardinal-Faulhaber-Platz kein Grüner Platz“, ist das eindeutige Fazit von Prof. Dr. Constanze Petrow, das sie mit deutlichen Beispielen (u.a. Goetheplatz in Frankfurt) belegte.

Zusammen mit der dringend erforderlichen Straßenbahn Linie 6 wird ein Park auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität in der Stadtlandschaft zwischen Theater, Residenz und Fußgängerzone entscheidend verbessern:

  • mehr Raum für Menschen - weniger Fläche für Autos
  • mehr und andere Mobilität - weniger motorisierter Verkehr
  • mehr echtes Grün - weniger Schadstoffe

Deshalb bitten wir um Unterstützung für den

Bürgerentscheid 2, Bürgerbegehren: „Grüner Platz am Theater

Würzburg braucht einen ECHTEN GRÜNEN PLATZ AM THEATER - Jetzt!

Bitte macht dieses Anliegen in Eurem Umfeld, bei Freunden, Nachbarn und Kollegen bekannt, z.B. per E-Mail oder über nebenstehende Facebook-, Twitter- und andere Social-Media-Aktions-Buttons!

X Bürgerentscheid 2   Stichfrage entscheidet!
     "Grüner Platz am Theater"        Bitte weitersagen!


Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde eines Grünen Platzes,

wir brauchen Eure Unterstützung, denn jetzt geht es richtig los:

Diese Woche werden die Briefwahl-Unterlagen verschickt. Sobald sie ankommen, können alle Würzburgerinnen und Würzburger sofort entscheiden über einen ECHTEN GRÜNEN PLATZ AM THEATER. Die Briefkästen werden zur Wahlurne. Darum brauchen wir eine Informationskampagne und brauchen Eure Hilfe. Sprecht mit Euren Freund*innen, Verwandten und Bekannten, Euren Nachbarn und wen Ihr sonst trefft.

Jetzt gilt's: Wer einen ECHTEN Grünen Platz will, der muss für den Bürgerentscheid 2 mit Ja stimmen und (noch wichtiger!) bei der Stichfrage sein Kreuz beim Bürgerentscheid 2 machen! Dies müssen wir allen sagen:

Die Stichfrage entscheidet!
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 "'Grün ist eben nicht gleich Grün' - Blick auf den unbeliebten Goethe-Platz in Frankfurt 'mit mickrigen Bäumchen mit hässlichen Bewässerungsmanschetten'" - Die Rechte für das Foto liegen bei "Prof. Dr. Constanze A. Petrow

Prof. Dr. Constanze Petrow zum Kardinal-Faulhaber-Platz in Würzburg

Als Fazit des Vortrags von Prof. Dr. Constanze Petrow hielt Grünen-Stadtrat Patrick Friedl ihre zentrale Aussage fest: „Mit einer Tiefgarage wird der Kardinal-Faulhaber-Platz kein Grüner Platz“. Mit ihrem Vortrag „Stadtplätze - Lebendiger Raum“ nahm Prof. Dr. Constanze Petrow von der Hochschule Geisenheim auf Einladung der Stadtrats-fraktion und des Kreisverbandes der Würzburger Grünen aus fachlicher Perspektive Stellung zur öffentlichen Debatte um die Gestaltung des Kardinal-Faulhaber-Platzes. Wörtlich riet sie den gut 70 Interessierten: „Lassen Sie sich nicht von der Stadt Würzburg manipulieren - Grün ist eben nicht gleich Grün.“ Anhand vieler Beispiele von Plätzen auf Tiefgaragendeckeln machte sie deutlich, dass dort Bäume nur schwer überleben und nie ihre volle Wuchshöhe erreichen können. „Hochwertige Begegnungs- und Erlebnisräume entstehen da nicht.“

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PRESSEMITTEILUNG, Würzburg, 30.Mai 2017

Würzburg ist Spitzenreiter in Sachen Parkraum. 19 Tiefgaragen, Parkhäuser und Parkplätze in der Altstadt, das sind ca. 9.000 bewirtschaftete Stellplätze.

Würzburg ist auch bayerischer Spitzenreiter in Sachen Feinstaub. Der Kardinal-Faulhaber-Platz liegt an der „Giftrinne“ von Würzburg, Rennweg, Theaterstraße, Textorstraße und Bahnhofstraße.

Und die Stadt Würzburg ist Spitzenreiter im Erstellen von Studien, Untersuchungen und Konzepten.

Die Ergebnisse aber werden, wenn sie nicht ins Konzept passen, von einer Stadtratsmehrheit einfach beharrlich ignoriert.

 

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