Die Kreisverbände der Würzburger Grünen in Stadt und Landkreis laden herzlich zur zweiten Veranstaltung unserer frauenpolitischen Reihe ein. Als feministische Partei setzen wir uns nicht nur für Gleichberechtigung und Frauenrechte ein – wir wollen auch Räume schaffen, in denen Frauen sich stärken, vernetzen und sichtbar werden können.
Nachdem unsere Veranstaltung „Mutmacherinnen: Frauen gehen ihren Weg“ im Februar diesen Jahres Frauen in den Mittelpunkt gestellt hat, die ihren persönlichen Weg trotz struktureller oder individueller Hürden gegangen sind, richten wir den Blick in diesem Jahr auf eine andere Perspektive: auf Frauen, die in Not geraten sind – und auf jene, die ihnen zur Seite stehen.
Unter dem Titel „Von Nothelferinnen & Notwenderinnen“ wollen wir mit Frauen ins Gespräch kommen, die dort handeln, wo andere wegsehen:
mit Fachfrauen, die gewaltbetroffene Mädchen und Frauen begleiten,
mit Frauen, die Schutz und Perspektiven im Frauenhaus oder in betreuten Wohnformen ermöglichen,
und mit Frauen, die psychische Stabilität und Selbstbestimmung wieder erreichbar machen.
Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) fragen wir gemeinsam:
- Wo beginnt Gewalt gegen Frauen und Mädchen?
- Wie sieht wirkungsvolle Hilfe aus – und wo stößt sie an Grenzen?
- Was brauchen Betroffene, um aus Not wieder in Sicherheit und Stabilität zu finden?
Unsere Gäste:
- Elisabeth Kirchner, Psychologin bei Wildwasser Würzburg
- Theresa Jörg, Leiterin des Frauenhauses des SkF Würzburg
- Esther Orth, Hilfen für Frauen in Krisensituationen, Antonia Werr Haus
- Tanja Joa, Wohnverbund Berscheba, Oberzeller Franziskanerinnen
Sie berichten aus ihrer täglichen Arbeit in Beratung, Schutzunterkünften und sozialpädagogischer Unterstützung – und von jenen Frauen, deren Not gewendet werden konnte.
Termin:
03.12.2025, 20:00 Uhr
Theaterhalle am Dom, Würzburg
Wir freuen uns auf einen offenen, ehrlichen und stärkenden Austausch – und auf alle, die hinschauen statt wegsehen.