KV Würzburg - Stadt

Was zeichnet politische Arbeit auf kommunaler oder sogar lokaler Ebene aus? Ein wichtiger Punkt ist die Nähe zu den Bürgern: nur wer bei den Menschen ist, kennt Probleme, Sorgen und Anliegen. Wie soll aber diese politische Arbeit mit den Hürden der Corona-Pandemie fortgeführt werden? Treffen, Versammlungen – all das wird erst so langsam wieder möglich. Die Ortsgruppe Frauenland der Grünen in Würzburg hat sich derweil für eine Corona-taugliche Alternative entschieden!

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Das Einsparen von Energie in Unternehmen, öffentlichen Gebäuden und Privathaushalten ist heutzutage in aller Munde. Neue Wege hierzu – von einzelnen Materialien bis hin zu umfassenden Konzepten – entwickelt das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE) im Würzburger Stadtteil am Hubland.

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Im Bild v.l.r.: Patrick Friedl, Barbara Lehrieder, Martin Heilig, Konstantin Mack, Marie Büchner, Molina Klingler, Matthias Karl, Gisela Burger, Simone Artz; Fotografin: Indra Andres.

Mehr als 70 Gäste beim Neujahrsempfang des Grünen-Ortsverbands Frauenland

Die Klimaveränderung strapaziert Würzburgs grüne Lunge gewaltig. Über 5.000 Bäume im Stadtgebiet müssen nach den heißen und trockenen Sommern der letzten Jahre ersetzt werden.

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Gesprächsabend "öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil Frauenland", mit Niklas Dehne, Marie Büchner, Konstantin Mack, Barbara Lehrieder. Bildrechte: Konstantin Mack

Die GRÜNEN im Frauenland luden zum Gesprächsabend in der Vollkornbäckerei Köhler am Hubland ein. Thema des Abends war der öffentliche Nahverkehr im Stadtteil Frauenland.

Eingeleitet wurde das Gespräch von Verkehrsplaner Niklas Dehne, der den Interessierten das Projekt “Busnetz Plus” vorstellte und erklärte, wie die Busanbindung im Frauenland künftig gestaltet werden soll. “Wichtig ist vor allem, dass historisch gewachsene Liniennetz in Würzburg übersichtlicher zu gestalten. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die Menschen in den Stadtteilen schnell und ohne lange Wartezeiten in die Innenstadt gelangen können”, so Dehne.

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Vorsitzende: Barbara Lehrieder

Vorsitzender: Konstantin Mack

Schriftführerein: Molina Klingler

Beisitzer*innen:

Indra Anders

Marie Büchner

Matthias Karl

Andreas Kläger

Torsten Staab

 

Kontakt: Barbara Lehrieder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Gründungsversammlung des ersten GRÜNEN Ortsverbands im Frauenland fand am Freitag, 13. September um 17 Uhr statt und lockte bei spätsommerlichem Sonnenschein rund 30 Interessierte in den „Stadtgarten am Hubland“ (LGS-Gelände).

Nach feierlicher Begrüßung durch Martin Heilig, Oberbürgermeisterkandidat für die Stadt Würzburg, verlas Patrick Friedl, MdL, die neue Satzung. Friedl – selbst im Frauenland wohnhaft – zeigte sich über die Gründung sehr erfreut und erklärte, dass das Frauenland ein besonders passender Ort für den ersten Ortsverband in Würzburg sei: „Dieser Stadtteil spielte bereits eine bedeutende Rolle in der Geschichte der GRÜNEN in Würzburg, denn eine Mitgründerin der GRÜNEN in Würzburg stammt aus dem Frauenland.“

Die Leitung der darauffolgenden Vorstandswahl übernahm Bezirksvorsitzende Simone Artz, die ebenso ihre Freude über die Gründung des nun 48. Ortsverbands in Unterfranken aussprach. Zur Doppelspitze des Vorstands wurden mit großer Zustimmung Barbara Lehrieder, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat, und Konstantin Mack, Stadtratskandidat der Grünen Jugend, gewählt. In den erweiterten Vorstand wurden eine Schriftführerin (Molina Klingler) sowie fünf Beisitzerinnen und Beisitzer (Indra Anders, Marie Büchner, Matthias Karl, Andreas Kläger und Torsten Staab) gewählt.

Die neue Vorsitzende Lehrieder spielte schon seit mehreren Jahren mit dem Gedanken einer Ortsverbandsgründung: „Heute geht ein lang ersehnter Wunsch für mich in Erfüllung. Unser beeindruckender Mitgliederzuwachs in den letzten Monaten zeigt, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für die Gründung dieses Ortsverbandes ist. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit allen Interessierten aus dem Frauenland.“ Auch der 22-jährige Mack sieht Chancen für positiven Wandel besonders im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern: „Wir wollen mehr Menschen die Möglichkeit geben, mitzugestalten und vor Ort etwas zu verändern. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind letztlich die Expertinnen und Experten für ihren Stadtteil. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen und Monaten das Gespräch mit den Menschen vor Ort suchen und gemeinsam überlegen, wie wir Frauenland, Hubland, Keesburg und Heimgarten noch attraktiver gestalten können.“

Das achtköpfige Team des neu gewählten Vorstands nahm nach den Gründungsformalien sogleich die Arbeit auf und erkundigte sich nach Ideen und Anliegen der Anwesenden, die u. a. fehlende Fahrradwege und Barrierefreiheit sowie problematische Straßenbeleuchtung in bestimmten Bereichen des Frauenlandes bemängelten. Insgesamt zeichnete sich der Wunsch ab, dass im Frauenland insbesondere die Verkehrs- und Energiewende in Angriff genommen werden müssen. Der Vorstand möchte sich daher diesen Themen verstärkt widmen, zeigte sich aber offen für weitere Anregungen. Auf großes Interesse bei den Anwesenden stieß außerdem Martin Heiligs Vorschlag, Stadtteilspaziergänge zu bestimmten Themenschwerpunkten anzubieten. Schließlich erging herzliche Einladung an alle, beim nächsten „Grünen Treff“ am 11. Oktober in „Firas FeineKost“, Erthalstraße 44, mit dem Ortsverbandsvorstand, Patrick Friedl und weiteren Grünen ins Gespräch zu kommen.

Podcast “Das Grüne Würzburg"

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