KV Würzburg - Stadt

Grüner Platz am Theater  Bürgerentscheid 2. Juli

Modern - Urban - Ökologisch

Wir wollen

  • Bäume und Begrünung für einen attraktiven Park gegenüber dem Stadttheater
  • Eine grüne Oase mit Aufenthaltsqualität
  • Einen gelungenen Abschluss der Neuen Würzburger Mitte
  • Einen konsequenten ökologischen Gegenpol zur Steinwüste der Eichhornstraße

 

So beurteilen wir den Vorschlag der Stadt

  • Die sogenannte „zurückhaltende Bebauung“ des Platzes ist inkonsequent und halbherzig. Das Ratsbegehren versucht dem Bürger zu suggerieren, alles sei möglich: Moderate Bebauung, Tiefgarage und etwas Grün. Dieses Grün aber hat das Niveau eines Vorgartens. Es ist ein Feigenblatt für mangelnde und fehlende Einsicht in die Notwendigkeit einer städtebaulichen Wende.

Er ignoriert die ökologisch brisanten Erfordernisse dieses Areals. Die Kessellage von Würzburg verdichtet sich in diesem Raum zur „Giftrinne“ im Zentrum (MP, 19.05.15), vom Rennweger Ring über die Theaterstraße, Textorstr. bis hin zum Bahnhof.

  • Die Verkehrsbelastung mit „rund 800 Linienbussen pro Werktag“ (MP, v. 19.06.15) plus Individualverkehr ist dramatisch. Feinstaub und Stickoxide sind die Folge!
  • Schon im Jahr 2003 wurden in der Umweltmessstation am Faulhaberplatz 41 von zugelassenen 35 Überschreitungen pro Kalenderjahr für Feinstaub gemessen. Damals lag der Grenzwert bei 60 µg/m³ heute ist er bei 50 µg/m³ (Anmerkung: die WHO setzt den Grenzwert bei 20 µg/m³ fest!). Beim Thema „Feinstaub“ „gibt es keine Untergrenzen, die winzigen Partikel schädigen den Körper in jeder Konzentration,“ (SZ, 01.02.17, „Die Städte und die Stinker“). Atemweg und Herzkreislauferkran-kungen sind die Folge.

Dieses Jahr ist Würzburg sogar trauriger bayrischer Spitzenreiter bei Feinstaub.

 

Wir fordern

  • Grün und Bäume! Bäume, die Feinstaub entfernen und für Kühlung sorgen.
  • Es müssen wieder Messstationen für Schadstoffe in der Innenstadt installiert werden.

2011 wurde die Umweltmessstation am Kardinal-Faulhaber-Platz geschlossen.

  • Die Überhitzung in der Altstadt muss gestoppt werden. Denn diese Belastung durch Hitze (Hot Spot) wirkt sich vor allem dramatisch auf Kinder, Senioren und kranke Menschen aus.“ (IKK[i], S. 103).

 

„Kleinräumig verteilte Grünflächen mit Baumbestand könnten daher innerhalb dicht bebauter Flächen eine effektivere Kühlwirkung entfalten, als außerhalb liegende, größere Parkflächen“ (IKK, S. 108).

Genau hier verdeutlicht sich die herausragende Bedeutung eines tatsächlich „Grünen Platzes am Theater“.

 

Letztlich geht es um die Gesundheit der Bürger!

Es geht aber auch um die Gesundheit der Bürger, die das Zentrum besuchen!

Gerne versucht man die Bürger der Randgemeinden gegen die Bürger der zentralen Stadtteile nach dem Motto „Auto - Zentrum – Parken - Tiefgarage“ auszuspielen.

Was für ein zynisches Spiel mit der Gesundheit aller Bürger dieser Stadt!

 

Unser „grüner Platz am Theater“ hat die Gesundheit aller im Blick.

Wir wollen eine attraktive Mischung aus Bäumen und Grün mit einem Brunnen - die Cafés sind ja schon da.

 

Deshalb ein Grüner Platz am Theater“ ohne faule Kompromisse

 

Bürgerentscheid 2 für alle Bürger

 

 

[i] IKK: Integriertes Klimaschutz Konzept der Stadt Würzburg 2012

 


Patrick Friedl

Klimaschutz in die Verfassung

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