KV Würzburg - Stadt

Hochwasserwanderung in Heidingsfeld

Der Ortsverband Würzburg-Süd der Grünen lud am 30.07.21 zur Wanderung im kritischen Gebiet der Hochwasserbildung in Heidingsfeld ein. Von der RAN Tankstelle aus lief die Gruppe entlang des Heigelsbaches in Richtung Reichenberg. Stadträtin Karin Miethaner-Vent erläuterte die kritische Situation, die zu Hochwasser führen kann. Neben interessierten Bürger*innen waren auch die Stadträte Wolfgang Baumann (Zukunft für Würzburg) und Udo Feldinger (SPD) anwesend.

Als Meteorologe vom deutschen Wetterdienst unterstütze Feldinger die Gruppe mit seinem Wissen hinsichtlich der Häufigkeit von Niederschlagsereignissen und damit zusammenhängenden Hochwassern. Der Jurist Baumann setzte sich im Rahmen der BI Würzburg Tunnel gemeinsam mit dessen Vorsitzenden Michael Kraus in der Vergangenheit schon für angemessene Retentionsbauwerke durch die Autobahndirektion ein. Normalerweise wäre das Becken zur A3-Entwässerung auf ein 5 bis 10-jähriges Hochwasserereignis ausgelegt worden. Baumann erwirkte ein Rückhaltebeckenbecken, welches auf ein  27-jähriges Hochwasserereignis dimensioniert ist.

Vier Hochwassergefahrenquellen lassen sich in dem Gebiet ausmachen: Der Reichenberger Bach, der Fuchsstädter Bach, die A3-Entwässerung und das Gebiet des Heigelsbachs selbst, der durch  den Zusammenfluss von Fuchsstädter und Reichenberger entsteht. Bisher hat jeweils nur ein einzelner Bach zu Überschwemmungen geführt. Verheerend würde es werden, wenn sowohl Reichenberger, wie auch Fuchsstädter Bach durch ein Extrem-Niederschlagsereignis zu Hochwasser führen.

Als Lösungsansätze gilt es nun Rückhaltebereiche zu definieren, das heißt Flächen auf denen sich die Wassermassen verteilen und versickern können. Die Bachbetten müssen so gestaltet, bzw. renaturiert werden, dass das Wasser nicht hindurch schießen, sondern sich in die Fläche verteilen kann. Ebenso stehen Dämme und zusätzliche Rückhaltebecken zur Diskussion. Die Neuversiegelung von Flächen im kritischen Gebiet muss vermieden und gegebenenfalls versiegelte Flächen zurückgebaut und begrünt werden. Ebenso gilt es, effektive Warnsysteme zum Schutz der Bevölkerung einzurichten, da Hochwasser sehr schnell entstehen können.

Das Umweltreferat der Stadt Würzburg unter der Leitung von Martin Heilig arbeitet gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg an der Lösung des Hochwasserproblems in Heidingsfeld, wobei auch die Gemeinde Reichenberg miteinbezogen wird.

Simone Haberer, Stadträtin

Vorsitzende Grüne Ortsverband Süd

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